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News-Beitrag 6.10.2026

Meconet ist Zulieferer des Jahres 2026

Meconet-Vertreter nehmen auf der Alihankinta-Messe in Tampere, Finnland, die Auszeichnung Zulieferer des Jahres 2026 entgegen

Der finnische Verband für Einkauf und Logistik LOGY hat Meconet zum Zulieferer des Jahres 2026 gekürt. Die Auszeichnung wurde am Dienstag, dem 29. September 2026, auf der Zuliefermesse Alihankinta in Tampere, Finnland, bekannt gegeben.

„Ausschlaggebend für die Wahl zum Zulieferer des Jahres war Meconets Fähigkeit, seine Kunden als aktiver Entwicklungspartner zu unterstützen“, erklärt Janne Lehtimäki, Vorsitzender des LOGY-Auszeichnungskomitees für die Zulieferindustrie.

Meconet ist in den vergangenen zehn Jahren stark und kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2015 lag der Umsatz des Unternehmens bei etwas mehr als 30 Millionen Euro. In diesem Jahr nähert er sich bereits der Marke von 100 Millionen Euro. Dafür waren eine konsequente Weiterentwicklung des Geschäfts und umfangreiche Investitionen erforderlich. Gleichzeitig hat das Unternehmen stets auf effiziente Abläufe und Rentabilität geachtet.

Für ein mittelständisches finnisches Industrieunternehmen ist ein solches Wachstum keine Selbstverständlichkeit. Bei Meconet stehen dahinter vor allem drei Faktoren.

1. Langjährige Kundenbeziehungen als Fundament

Ein starker, langjähriger Kundenstamm bildet eine wichtige Grundlage für den Erfolg von Meconet. Das Unternehmen ist gemeinsam mit seinen Schlüsselkunden gewachsen und hat sie auch auf neue internationale Märkte begleitet.

Beim Aufbau von Kundenbeziehungen geht es um weit mehr als die Fertigung von Komponenten. Damit die Zusammenarbeit über viele Jahre Bestand hat, muss ein Zulieferer sich weiterentwickeln, Qualität und Lieferzuverlässigkeit sicherstellen und auch unter veränderten Bedingungen Lösungen finden.

„Vertrauen entsteht in der Industrie über die Zeit. Wenn die täglichen Lieferungen, die Qualität und die Zusammenarbeit möglichst reibungslos funktionieren, schafft das eine solide Grundlage, um gemeinsam Neues zu entwickeln“, sagt Markku Kuismin, Direktor für Kundenbeziehungen und Vertrieb bei Meconet.

2. Neue Märkte gezielt auswählen und klare Schwerpunkte setzen

Neben der Pflege langjähriger Kundenbeziehungen hat Meconet neue Märkte erschlossen und in sorgfältig ausgewählten Segmenten nach neuen Kunden gesucht.

Internationale Expansion bedeutet jedoch nicht, möglichst viele Angebotsanfragen anzustreben. In der anspruchsvollen Auftragsfertigung bindet bereits die Angebotserstellung Ressourcen aus Vertrieb, Konstruktion, Einkauf und Qualitätssicherung. Entscheidend ist deshalb, diejenigen Märkte und Kunden zu identifizieren, für die Meconet mit seinem Know-how einen echten Mehrwert schaffen kann.

Klare Schwerpunkte haben es dem Unternehmen ermöglicht, kontrolliert international zu wachsen, ohne Abstriche bei der Rentabilität zu machen.

3. Investitionen in Technologie und Know-how

Der dritte wesentliche Faktor sind kontinuierliche Investitionen. Meconet hat seine Fertigungstechnologien modernisiert und seine Kapazitäten erweitert. Ebenso wichtig waren jedoch die Investitionen in die Mitarbeitenden und die Kompetenzentwicklung im gesamten Unternehmen.

Maschinen lassen sich schnell beschaffen und neue Fachkräfte kurzfristig einstellen. Arbeitsweisen, Prozesse, gemeinsames Know-how und das Vertrauen zwischen Menschen brauchen dagegen mehr Zeit, um sich zu entwickeln. Deshalb muss sich auch die Organisation kontinuierlich weiterentwickeln.

Diese langfristige Ausrichtung prägt auch die Kundenprojekte. Aufgrund der langen Entwicklungs- und Produktionszyklen in der Industrie können von der ersten Konstruktionsphase bis zum Start der Serienproduktion mehrere Jahre vergehen. Um Ergebnisse zu erzielen, braucht es Geduld, sowohl bei der Weiterentwicklung von Meconet selbst als auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden.

Den nächsten Schritt im Blick

Ein Umsatz von 100 Millionen Euro ist für Meconet ein wichtiger Meilenstein, aber kein Endziel. Das Unternehmen will sein internationales Geschäft auch in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Dabei gilt es, an den Arbeitsweisen festzuhalten, die den bisherigen Erfolg ermöglicht haben.

„Größe ist für uns kein Selbstzweck. Die Agilität eines mittelständischen Unternehmens ist ein Wettbewerbsvorteil, den wir bewahren wollen. Gleichzeitig müssen wir wachsen, um stark genug zu sein, zu investieren, international zu expandieren und Kunden von Weltrang zu bedienen. Diesen Kurs werden wir auch in den kommenden Jahren verfolgen“, sagt Kuismin.

Markku Kuismin

Director, Client relations & Sales

+358 40 664 6522

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